Wir starten mit dem zweiten Teil unserer Storyreihe „Team um das Team“ und dürfen heute eine wahre VfL-Legende vorstellen. Der Legendenstatus kann bereits auf dem Bild anhand der Ehrennadeln erkannt werden. Bronze, Silber und Gold präsentiert unser Martin Herrmann stolz über unserem Vereinswappen mit einem Strahlen im Gesicht.
Einige Vereinsmitglieder werden soeben wahrscheinlich das erste Mal seinen richtigen Namen gehört haben, denn Martin ist im Verein nur unter dem Namen „Emme“ bekannt.
Emme seine Tätigkeiten sind nicht abschließend, denn Emme ist immer da zu finden, wo etwas zu erledigen ist. Hauptsächlich kümmert er sich aber um die Instandhaltung und Pflege des Sporthauses, sowie um die Reinigung der Trikotsätze.
Nachdem viele eben erst Emme seinen richtigen Namen erfahren haben, sollten die Leser nun aufmerksam folgen, wenn Emme seine Story rund um den VfL erzählt.
Wann bist du das erste mal auf dem Westerborn aufgetaucht?
Als ich Kind war, bin ich immer auf den Westerborn gegangen, um mir die Spiele anzusehen. Der Platz war ja gleich um die Ecke. Ich kann aber leider nicht mehr sagen wann das war.
Welche Aufgabenfelder hast du bereits im Verein betreut?
Meine erste Aufgabe war Jugendtrainer in der Schwimmabteilung. Bei einer JHV fragte mich Jens Heublein, der mich vom Handball kannte, ob ich in der 2. aushelfen kann. So kam es, dass ich Stammspieler in der Kreisliga wurde (Davon träumen wohl heute viele in der 1.).
Dieser Spielermangel führte mich sogar bis in die 1., die damals in der Bezirksklasse Harz spielte (Traum von s.o.!)
Ich war zudem mal Kassenprüfer und Betreuer der 1., nachdem Olaf kürzer treten wollte. Ich war ja sowieso immer bei allen Spielen, weil ich mich als geringfügig angestellter „Hausmeister“ auch um die Trikots kümmere.
Meine letzte Aufgabe war Jens anzulernen, der die Sache auf ein ganz anderes Level gehoben hat.
Was motiviert dich Woche für Woche für den Verein zu arbeiten?
Der Spaß, die Bewegung und die Gemeinschaft!
Was war dein bislang größtes Erlebnis im Verein?
Sieg im Bezirkspokal gegen SV Göttingen sowie Aufstieg in die Bezirksoberliga (zu den Auswärtsspielen fuhr eine Reisebus von Rosenthal)
Was wünscht du dir für die Zukunft von der ersten Mannschaft/ dem Verein?
Spaß an Spiel und der Gemeinschaft. Keinen Stress mit Mitspielern, Trainern oder Schiedsrichtern.
Ein Traum wäre mal wieder eine Vereinsfahrt. Wir waren mal in Tschechien im Sporthotel Olympia (kein Scherz). Kicken, Wintersport, Brauereibesichtigung, manche Fotos sind nicht jugendfrei.
